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TerraVita

Das parksystem des Val di Cornia

Die Parks des Val di Cornia bilden ein System von Schutzgebieten, das die Charakteristiken der Umwelt eines aus historischer und archäologischer sowie aus landschaftlicher und naturalistischer Sicht reichen Landstrichs verbessert.

Archäologischer Park von Baratti und Populonia (Piombino)

Er umfasst eine etwa 80 Hektar große Fläche zwischen dem Kap von Piombino und dem Golf von Baratti. Er besteht aus der hoch gelegenen Akropolis Populonia und dem auf Meereshöhe gelegenen Golf von Baratti, wo Boote anlegen und, wo sich die Nekropole von San Cerbone und Podere Casone befinden. Ein Weg verbindet das Besucherzentrum mit dem Labor für experimentelle Archäologie, von wo aus sich ein Naturpfad über die Via delle Cave bis zur Grotten-Nekropole führt.

Archäologisches Museum des Territoriums von Populonia (Piombino)

Es zeigt mehr als zweitausend Exponate, darunter prähistorische Artefakte, Grabungsfunde aus der etruskischen Nekropole von Populonia und Materialien aus der Römerzeit. Kulturell und funktional mit dem Archäologischen Park von Baratti verbunden, ist das Museum das Hauptausstellungszentrum des Sistema dei Parchi della Val di Cornia.

Archäologischer Bergbaupark von San Silvestro (Campiglia Marittima)

Neben der Temperino-Mine, einem unterirdischer Tunnel, der uns die Entwicklung der Abbautechniken von der Antike bis zur Neuzeit erfahren lässt, kann man das mittelalterliche Dorf Rocca San Silvestro, das im zehnten und elften Jahrhundert von Bergleuten und Gießern erbaut wurde, besuchen. Die zahlreichen archäologischen Wanderrouten machen diesen Park zu einem echten Open-Air-Archiv der Bergbaugeschichte.. 

Rocca di Campiglia Marittima
Von der 2008 restaurierten Festung mit kleinem Museum genießen wir ein außergewöhnliches Panorama über Cornia-Tal, das Val di Cornia.

Museum des Schlosses und der Stadt Piombino.
In diesem Museum kann man metallische und keramische Exponate bewundern und wechselnde Ausstellungen besuchen.

Küstenpark von Sterpaia (Piombino)
Dieser 300 Hektar große Park ist typisch für die hohe Maremma des frühen 20. Jahrhunderts: Dünen, Feuchtgebiete, landwirtschaftliche Lichtungen, waldreiche Gebiete und ein seltener Teil des feuchten Küstenwaldes. Nicht zu verpassen gilt es, den Wald der jahrhundertealten Eichen zu besuchen, Relikt der Flachlandwälder, die einst einen Großteil der Küste bedeckten.

Der Küstenpark von Rimigliano (San Vincenzo).
150 Hektar heller Sand und mediterrane Macchia, außergewöhnlich für seine Vielfalt an Arten, Formen und Farben, dominiert von Steineichen und schattigen Kiefernwäldern.

Der Naturpark von Montioni (Suvereto, Piombino,  Campiglia Marittima)  
Dieses Gebiet ist mit dem Bergbau, der Kohleproduktion und dem Waldeinschlag eng verbunden. Es erstreckt sich über 7000 Hektar Wald und bietet die Gelegenheit, auf den Spuren von Hirten und Bergleuten, Holzfällern und Köhlern zu wandern.. 

Der Waldpark von Poggio Neri (Sassetta)
In diesem Gebiet gibt es ausgewiesene Wege zwischen schönen Exemplaren von Kastanienbäumen, Steineichen und Eichen. Im Inneren befinden sich das Museum der Wälder, in dem die Werkzeuge des Waldhandwerks präsentiert werden, und eine originalgetreue Rekonstruktion der Welt der Köhler.